<%@ Page Language="VB" %> Dr. Nicole Stollenwerk: Forscher im Bereich Internationale Begegnungen, Kinder- und Jugendreisen


 
   

Nicole Stollenwerk:
Aktuelle Forschungsvorhaben und -ergebnisse im Themenfeld Kinder- und Jugendreisen

Forscherinnen- und Forscher-Pool Kinder- und Jugendreisen Erftstadt, November 2009
Ein Projekt des „Forscher-Praktiker-Dialogs“ Internationale Jugendarbeit
Projektkoordination: Prof. Dr. Andreas Thimmel, Institut für Kindheit, Jugend, Familie und Erwachsene
(KJFE) an der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der FH Köln

Inhalt

  1. Ausgangsüberlegungen und zentrale Inhalte

  2. Methodisches Vorgehen

  3. Datenbank Forscherinnen- und Forscher-Pool Kinder- und Jugendreisen

  4. Beschreibung aktueller Studien/Untersuchungen

    1. Fortlaufende Studien/Untersuchungen

    2. Aktuelle noch nicht abgeschlossene Studien / Untersuchungen

    3. Abgeschlossene Studien/Untersuchungen

  5. Ausblick

  6. Literaturverzeichnis

1 Ausgangsüberlegungen und zentrale Inhalte

Das Projekt „Aktuelle Forschungsvorhaben und -ergebnisse im Themenfeld Kinder und Jugendreisen - Forscherinnen- und Forscher-Pool Kinder- und Jugendreisen“ ist ein Projekt des „Forscher-Praktiker-Dialogs“ Internationale Jugendarbeit (www.forscher-praktiker-dialog.de).

Im Bereich des Kinder- und Jugendreisens ist die Praxis gut vernetzt und an der Diskussion über eine „Neue Pädagogik des Kinder- und Jugendreisens“ beteiligt. Themen sind hier z.B. das pädagogische Potenzial von Kinder- und Jugendreisen als eigenständiges Handlungsfeld der Jugendarbeit zu erkennen und zu fördern sowie die „Erziehungs- bzw. Sozialisationsfunktion“ für junge Menschen als eine Komponente des Kindes- und Jugendreisens zu verstärken. In diesen Überlegungen kommt die wissenschaftliche Ebene bisher nur marginal vor und ist nur unzureichend mit einbezogen. An dieser Stelle setzt das Vorhaben Forscherinnen- und Forscher-Pool an.

Ziel ist es eine Übersicht über Themen, die Bestandteil aktueller Forschungsaktivitäten, Forschungsvorhaben und Forschungsergebnisse des Kinder- und Jugendreisens sind. Gleichzeitig wird eine Liste von Personen erstellt, die sich in Forschung und Lehre, während des Studiums bzw. in ihrer praktischen Tätigkeit mit der Erforschung von Aspekten des Kinder- und Jugendreisens in den letzten Jahren beschäftigt haben. Im Blickpunkt der Recherche sind Forschungsaktivitäten und Ergebnisse, die nicht älter als drei Jahre sind. Diese werden für die Konzeptionierung einer neuen Kinder- und Jugendreisestudie genutzt. Die Kontakte sind Grundlage für den Aufbau eines Netzwerks von Wissenschaftler/innen bzw. potenziellen Forscher/innen für die Entwicklung eines arbeitsfähigen Forscher-Praktiker-Dialogs im Bereich des Kinderund Jugendreisens, in dem die Forschungsseite neben der Praxis des Kinder- und Jugendreisens adäquat vertreten ist.

Die Idee des „Forscherinnen- und Forscherpools“ ist entstanden in Überlegungen zur stärkeren, auch wissenschaftlichen, Auseinandersetzung mit dem Thema Kinderund Jugendreisen innerhalb der Arbeitskreise „Neue Pädagogik des Kinder- und Jugendreisens (schulische und außerschulische Aktivitäten)“ und „Wissenschaftliches Referenzsystem für Kinder- und Jugendreisen“. Die im Rahmen des wissenschaftlichen Referenzsystems gesammelten Daten und zukünftig geplanten Forschungsaktivitäten werden wichtige Grundlageninformationen und Daten für die Entwicklung einer „Neuen Pädagogik des Kinder- und Jugendreisens“ liefern. In diesem Zusammenhang bereits angelaufene und durchgeführte Projekte sind die Evaluation von Freizeiten und Jugendreisen, die Kinderbefragung bei Freizeiten und Kinderreisen, die Beratung der Ferienbörse in Leipzig sowie das Facharchiv Kinderund Jugendreisen. Die Ergebnisse dieser Projekte sind Bestandteil des „Forscherinnen und Forscher-Pool Kinder- und Jugendreisen“(siehe Kapitel 3) und der Beschreibung aktueller Studien/Untersuchungen (siehe Kapitel 4).

2 Methodisches Vorgehen

Schwerpunkt der Recherche war die Kontaktaufnahme des oben beschriebenen Personenkreises per E-Mail bzw. telefonisch. Unterstützt wurde die Recherche durch die Weitergabe von Kontaktdaten von Ansprechpersonen durch das BundesForum Kinder- und Jugendreisen, die Ferienbörse, dem Projekt Freizeitenevaluation, transfer e.V. und der Fachhochschule Köln, Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften. Alle kontaktierten Personen wurden gebeten, eigene und ihnen bekannte aktuelle Studien bzw. Personen, die sich mit dem Thema Kinder- und Jugendreisen aus der Sicht von Forschung beschäftigen, mitzuteilen.

Insgesamt wurde zu ca. 45 Personen Kontakt aufgenommen. Die Ergebnisse sind in der Datenbank Forscherinnen- und Forscher-Pool Kinder- und Jugendreisen dokumentiert. Die Datenbank wird fortgeschrieben und aktualisiert. Die Internetrecherche nach Veröffentlichungen von Untersuchungen und Studien sowie die Recherche im Facharchiv Kinder- und Jugendreisen (www.facharchiv.de) brachten nur wenige Ergebnisse1. Das Jugendreise Archiv liegt in der Verantwortung des BundesForums Kinder- und Jugendreisen und transfer e.V. Hier werden Publikationen und Forschungsbeiträge aus dem thematischen Schwerpunkt Kinder- und Jugendreisen gesammelt und veröffentlicht.

3 Datenbank Forscherinnen- und Forscher-Pool Kinder- und Jugendreisen

Grundlage der folgenden Übersicht über kontaktierte Personen und Institutionen sind die Anfragen, die beantwortet wurden. Auch Personen, die sich aktuell oder in den letzten drei Jahren nicht mit der Thematik Kinder- und Jugendreisen als Forschungsgegenstand befassen bzw. befasst haben und dies rückgemeldet haben sind in der Übersicht enthalten. Die mit * gekennzeichneten Forschungsgegenstände werden in Kapitel vier dargestellt.

Die ausführliche Datenbank, die die Grundlage für den Aufbau eines Forscherinnen und Forschernetzwerks darstellt beinhaltet neben den Kontaktdaten, Aussagen zum Forschungsgegenstand, der thematischen Einordnung, Hinweise auf Materialien/Publikationen, den Zeitpunkt der Kontaktaufnahme und Rückmeldung sowie ein Feld für Bemerkungen. Auch die nicht beantworteten Kontakte sind hier vermerkt.

An dieser Stelle werden aus Gründen der Übersichtlichkeit und des Datenschutzes nur ausgewählte Felder der Datenbank dargestellt. Die von den Forscher/innen genannten Publikationen über die für dieses Projekt relevanten Publikationen hinaus werden im Literaturverzeichnis (Kapitel 6) aufgeführt. Das Literaturverzeichnis beinhaltet auch alle in Kapitel vier aufgeführten Veröffentlichungen. Dies vereinfacht die Recherche nach Publikationen bestimmter Autoren.

1 Nicht berücksichtigt wurden hier die einschlägigen Datenbanken der Soziologie, Pädagogik und Psychologie.

Die Recherche in diesen Datenbanken wäre Teil eines geplantes Folgeprojekts.

Datenbank Forscherinnen und Forscher-Pool Kinder- und Jugendreisen Stand November 2009

4 Beschreibung aktueller Studien/Untersuchungen

Kinder- und Jugendreisen richten sich an junge Menschen im Alter von 6 bis 26 Jahren und werden von unterschiedlichen Anbietern angeboten. Die Ergebnisse der Recherche beinhalten Studien, die im Zusammenhang mit nichtkommerziellen (freie und öffentliche Träger) als auch gewerblichen Anbietern durchgeführt wurden bzw. werden. Dass heißt, neben den der Jugendarbeit zugehörigen Handlungsfeldern Kinder- und Jugenderholung und Internationale Kinder- und Jugendbegegnungen wird auch eine Untersuchung eines gewerblichen Kinder- und Jugendreiseanbieters vorgestellt sowie auf die Ergebnisse der 25. Deutsche Tourismusanalyse 2009, der Stiftung für Zukunftsfragen und der Reiseanalyse 2009 des Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa GmbH (N.I.T.) hingewiesen.

Die recherchierten Studien werden getrennt dargestellt nach fortlaufenden Studien/Untersuchungen; aktuellen, noch nicht abgeschlossenen Studien/Untersuchungen und abgeschlossenen Studien/ Untersuchungen.

4.1 Fortlaufende Studien/Untersuchungen

Ferienbörse

Organisation: Völkerverständigung durch Begegnung e.V., Leipzig
Ansprechperson: Stephan Schiller
Zeitraum: seit 1997
Zielgruppe: Anbieter von Kinder- und Jugendreisen im Alter von 6 bis 26 Jahren
Methode: Datensammlung in einer Datenbank
Inhalt:
Die Ferienbörse hat ein bundesweites Netz von Kinder- und Jugendreiseanbietern geschaffen, deren Angebote in einer Datenbank gesammelt und im Internet als Service für Kunden von Kinder- und Jugendreisen veröffentlicht werden.
Bemerkung www.ferienboerse.org Die Ergebnisse für das jeweilige Jahr werden im Archiv Kinder- und Jugendreisen veröffentlicht.

Freizeitenevaluation

Organisation: Bad Kreuznacher Beirat
Ansprechperson: Wolfgang Ilg
Zeitraum: Seit 2001
Zielgruppe:
Leiter/innen und Teilnehmer/innen von Jugendreisen und -freizeiten
Methode: Fragebogenerhebung

Inhalt: Entwicklung und Implementierung eines standardisierten Instruments (Fragebogen) zur Befragung von Jugendlichen im Rahmen von Jugendreisen und Jugendfreizeiten. Die Datensammlung findet Bundesweit statt und wird ständig aktualisiert. Es besteht die Möglichkeit, die Daten selbständig mit dem Computerprogramm GrafStat auszuwerten oder sie einzusenden und auswerten zu lassen.

Bemerkung Hintergründe und Ergebnisse der Studie u.a. in: Ilg, Wolfgang 2008: Evaluation von Freizeiten und Jugendreisen. Hannover: aej. Dieser Prozess wird vom Forscher-Praktiker-Dialog im Rahmen des Kreuznacher Beirats gefördert. Wissenschaftlich beraten wird dieses Projekt von Prof. Dr. Andreas Thimmel (Institut für Kindheit, Jugend, Familie und Erwachsene an der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der FH Köln und Vorsitzender des Kreuznacher Beirats). www.freizeitenevaluation.de

Erkenntnisse aus der Kinder- und Jugendhilfestatistik zum öffentlich geförderten Kinder- und Jugendreisen

Organisation: Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik, Technische Universität Dortmund
Ansprechperson: Jens Pothmann
Zeitraum: Daten von 2004
Zielgruppe: Freie und öffentliche Träger der Jugendhilfe
Methode: Fragebogenerhebung

Inhalt Dargestellt werden die Ergebnisse der Kinder und Jugendhilfestatistik bezogen auf die Angebote der Kinder- und Jugenderholung und der Internationalen Jugendarbeit mit Angaben über die Träger, die Maßnahmenart, die Dauer der Maßnahmen, die Teilnehmer/innen, die Internationale Jugendarbeit sowie Einrichtungen und tätige Personen und Ausgaben und Einnahmen.

Bemerkung Die Kinder- und Jugendhilfestatistik erhebt Leistungen und Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe. Sie wird zumeist als jährliche Vollerhebung durchgeführt, für die die Träger der öffentlichen Jugendhilfe und teilweise der freien Jugendhilfe auskunftspflichtig sind. Die Erhebung der KJH-Statistik gliedert sich in vier Teile.

Teil I: Erzieherischen Hilfen, vorläufige Schutzmaßnahmen. Die Erhebungen werden jährlich als Vollerhebung durchgeführt.

Teil II: Maßnahmen der Jugendarbeit. Diese Teilstatistik erfasst alle vier Jahre die öffentlich geförderten Maßnahmen in den Bereichen Jugendbildung, Kinder- und Jugendfreizeit, internationale Jugendarbeit und Mitarbeiterfortbildung freier Träger für ein Berichtsjahr.

Teil III: Einrichtungen und tätige Personen in der Kinder- und Jugendhilfe. Die Erhebung wird als Stichtagserhebung zum 31. Dezember alle vier Jahre durchgeführt.

Teil IV: Ausgaben und Einnahmen der öffentlichen Jugendhilfe wird jährlich erhoben.

www.akjstat.uni-dortmund.de

Die aktuellsten Daten sind von 2008, die zum Zeitpunkt der Auswertung von Jens Pothmann aber noch nicht vorlagen. Die hier genannten Ergebnisse wurden im Auftrag des BundesForums Kinder- und Jugendreisen für das Projekt „Deutsche Kinder- und Jugendreisen 2008 – Aktuelle Daten zu Struktur und Volumen“ (siehe Kapitel 4.2) von der Arbeitstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik ausgewertet.

Darstellung der Ergebnisse als PowerPoint Dokument: Pothmann, Jens 2009: Erkenntnisse aus der Kinder- und Jugendhilfestatistik zum öffentlich geförderten Kinder- und Jugendreisen. Input für die 2. ExpertInnentagung. Datenlage zum Kinder- und Jugendreisen. Dortmund: akj-Arbeitsstelle

Urlaubsreisen junger Menschen. Erste Ergebnisse auf der Basis der Reiseanalyse 2009. Juni 2009

Organisation Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa GmbH, Kiel, Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V., Kiel
Ansprechperson:
Zeitraum:
Befragungszeitraum: 2. Januar bis 2. Februar 2009
Zielgruppe: Deutschsprachige Personen ab 14 Jahren,

Methode: Persönliche Interviews im Haushalt der Befragten von 7.815 deutschsprachige Personen ab 14 Jahren, davon 317 Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahre und 985 junge Erwachsene im alter von 18 bis 26 Jahre

Inhalt

  1. Die Reiseanalyse (Projekt, Methode, Themen)

  2. Definitionen

  3. Urlaubsnachfrage junger Menschen 2008

  4. Urlaubsreiseverhalten junger Menschen 2008

  5. Vergleich mit den Ergebnissen der Reiseanalyse 2003

Publikation Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa GmbH 2009: Urlaubsreisen junger Menschen. Erste Ergebnisse auf der Basis der Reiseanalyse 2009. Kiel: N.I.T. (unveröffentlichte Auswertung)

Bemerkung Verweise auf Veröffentlichung der Ergebnisse der 39. Reiseanalyse 2009 auf der Homepage der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (www.fur.de) als Träger der Studie. Die Untersuchung erhebt aktuelle, bevölkerungsrepräsentative Daten zum Urlaubs- und Reiseverhalten. Im Rahmen einer Online-Untersuchung (RA online 05/09) wurden außerdem 2.000 Personen im Alter von 14 bis 70 Jahren in der Zeit vom 14. bis 21. Mai 2009 zu ausgewählten Aspekten ihres Reiseverhaltens befragt. Ergebnisse sind ebenfalls auf der FUR-Homepage veröffentlicht. Die Auswertung ist eine Sonderauswertung für das Projekt „Deutsche Kinder- und Jugendreisen 2008 – Aktuelle Daten zu Struktur und Volumen“ des BundesForums Kinder und Jugendreisen (siehe Kapitel 4.2).

Tourismusanalyse 2009

Organisation Stiftung für Zukunftsfragen, Hamburg
Ansprechperson Dr. Ulrich Reinhard
Zeitraum Januar 2009
Zielgruppe Personen ab 14 Jahren

Methode Befragt wurden 4000 Personen ab 14 Jahren. Davon waren 181 Jugendliche (14 bis 17 Jahre) und 410 junge Erwachsene (18 bis 24 Jahre).

Inhalt 25. Deutsche Tourismusanalyse zum Urlaubsverhalten der Deutschen.

1. Ferienfreuden in Krisenzeiten
2. Inlandsreisen 2008
3. Auslandsreisen 2008
4. Reiseverhalten 2008
5. Folgen der Finanzkrise
6. 656 Euro kostet eine Deutschlandreise
7. Tennis. Tauchen. Trekking.
8. Reiseabsichten 2009
Datenanhang

Publikation Opaschowski, Horst W. 2009: Tourismusanalyse 2009. Stiftung für Zukunftsfragen (Hrsg.): Hamburg.

Bemerkung Der Datenanhang stellt folgende Inhalte in Bezug auf die unterschiedlichen Lebensphasen dar, so dass hier auch Aussagen für die Zielgruppe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen gemacht werden: Urlaubsverhalten, Reiseziele (Inlands- und Auslandsreiseziele), Reiseabsichten, Urlaubskosten, Reiseverkehrsmittel, Aktivitäten im Urlaub.

4.2 Aktuelle noch nicht abgeschlossene Studien/Untersuchungen

Deutsche Kinder- und Jugendreisen 2008 – Aktuelle Daten zu Struktur und Volumen

Organisation: BundesForum Kinder- und Jugendreisen e.V., Berlin
Ansprechperson: Ritva Kathrin Gleu, Jens Kosmale
Zeitraum: Projektlaufzeit: 01.02.2009 – 31.12.2009
Zielgruppe: Gemeinnützige und gewerbliche Anbieter von Kinder- und Jugendreisen

Methode: Auswertung vorhandener Daten von 2008 (z.B. Teilnehmendenzahlen, Zielgruppe, Umsätze)

Inhalt: Verbesserung und Aktualisierung der Datenlage für das Kinder- und Jugendreisen.

Bemerkung Für dieses Projekt wurden z. Bsp. die Ergebnisse der 39. Reiseanalyse des Intstituts für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa (N.I.T.) und die Daten der Kinder- und Jugendhilfestatistik in Bezug auf Kinder- und Jugendreisen ausgewertet und zusammengestellt. (siehe Kapitel 4.1)

Interkulturelle Kompetenz durch internationale Kinderbegegnung (Hauptstudie)

Organisation: Deutsches Jugendinstitut, München
Ansprechperson: Barbara Rink
Zeitraum: Projektlaufzeit: 01.02.2009 – 31.08.2010
Zielgruppe:
An internationalen Kinderbegegnungen teilnehmende deutsche Kinder im Alter zwischen 8 und 12 Jahren.

Methode Zunächst wird anhand einer Panelbefragung der teilnehmenden Kinder zu drei Untersuchungszeitpunkten – zu Beginn der Begegnung, gegen Ende sowie drei bis vier Monate nach der Begegnung – erfasst, ob und welche Fähigkeiten die teilnehmenden Kinder als Bestandteile interkultureller Kompetenz bereits vor der Kinderbegegnung entwickelt haben (1. Befragungswelle), welche sie im Rahmen der Begegnung erwerben (2. Befragungswelle) und ob sich diese Lernerfolge auch noch drei bis vier Monate später feststellen lassen, wenn sie sich wieder in ihrer alltäglichen Lebenswelt befinden (3. Befragungswelle). Weiterhin wird der Frage nach gegangen, ob sich Unterschiede in den interkulturellen Lerneffekten nach Begegnungstyp ergeben. Darüber hinaus wird untersucht, ob es alters- und geschlechtsbezogene Unterschiede bei der Aneignung interkultureller Kompetenz gibt und welche Rolle regionale Faktoren - wie z.B. ein hoher oder niedriger Bevölkerungsanteil an Zugewanderten im lokalen Nahraum - spielen. Die quantitative Befragung wird durch eine teilnehmende Beobachtung und qualitative Interviews ergänzt und vertieft. Die teilnehmende Beobachtung erlaubt es, Aspekte interkultureller Kompetenz über das konkrete Verhalten der Kinder zu erheben. Die Beobachtungen werden sich sowohl auf Situationen beziehen, in denen Kinder freie Zeit zur selbständigen Gestaltung zur Verfügung haben als auch „Standardsituationen“ im Rahmen der Kinderbegegnungen mit einbeziehen wie z.B. das gemeinsame Essen oder die Arbeit in Kleingruppen. Die teilnehmende Beobachtung wird zu Beginn und gegen Ende der jeweiligen Kinderbegegnungen eingesetzt. Die Durchführung leitfadenorientierter persönlicher Interviews mit ausgewählten Kindern soll den Erkenntnisgehalt der durch die standardisierte Befragung erhobenen Befunde zur Entwicklung interkultureller Kompetenz vertiefen und erweitern. Dies geschieht durch persönliche Befragungen von Kindern, bei denen positive Lerneffekte sichtbar werden, sowie von Kindern, bei denen sich keine Veränderungen feststellen lassen. (http://www.intern.dji.de/cgibin/projekte/output.php?projekt=816&Jump1=LINKS&Jump2=4)

Inhalt: Erforschung von Potenzialen internationaler Kinderbegegnungen für das interkulturelle Lernen und die Entwicklung interkultureller Kompetenz. Welche Voraussetzungen müssen bestehen, damit internationale Kinderbegegnungen zu interkulturellem Lernen führen? Bieten internationale Kinderbegegnungen die Chance frühzeitigen Einfluss auf Wahrnehmungs-, Reflexions- und Handlungsprozesse in der Auseinandersetzung und im Umgang mit der eigenen und mit anderen Kulturen sowie Personen anderer kultureller Herkunft zu nehmen?

Bemerkung www.dji.de/internationale-kinderbegegnung

Das Forschungsinteresse und die Fragestellung der Untersuchung knüpfen an die Ergebnisse der Vorstudie „Interkulturelle Kompetenz durch internationale Kinderbegegnung“ des DJI an. (siehe Kapitel 4.3)

Kinderbefragung bei Kinderreisen und -freizeiten

Organisation: Bad Kreuznacher Beirat
Ansprechperson: Heike Peters
Zeitraum: Hauptstudie in Planung
Zielgruppe: Leiter/innen und Teilnehmer/innen von Kinderreisen und –freizeiten

Methode: Fragebogenerhebung

Inhalt: Dieses Projekt ist aus dem Projekt Evaluation von Jugendreisen und Freizeiten entstanden. Es befindet sich noch in der Aufbauphase. Ziel ist die Entwicklung und Implementierung einer für Kinder geeigneten Methode zur Evaluation von Kinderreisen und -freizeiten. Die Datensammlung findet Bundesweit statt und wird ständig aktualisiert.

Bemerkung Dieser Prozess wird vom Forscher-Praktiker-Dialog im Rahmen des Kreuznacher Beirats gefördert. Die Vorstudie zu diesem Projekt wurde von Heike Peters im Rahmen ihrer Diplomarbeit (siehe Kapitel 4.3) durchgeführt. Die Hauptstudie ist in Planung.

4.3 Abgeschlossene Studien / Untersuchungen

Institutionelle Diskriminierung in der internationalen Jugendarbeit

Organisation:
Ansprechperson:
Judith Dubiski
Zeitraum: 6. bis 29. Januar 2009 (Erhebung)
Zielgruppe:
Träger des internationalen Jugendkulturaustauschs (alle gefördert durch die BKJ)

Methode: Neun Telefonische Experteninterviews

Inhalt: Ausgangsüberlegung ist warum bestimmte Gruppen der Bevölkerung weniger Zugang zu Maßnahmen der Internationalen Jugendarbeit haben und warum die Teilnehmer/innen - Zusammensetzung so ist wie sie ist. Untersucht wurde damit die Existenz institutioneller Diskriminierung und die Mechanismen und Wirkungsweisen, in denen sich institutionelle Diskriminierung vollzieht.

Publikation Dubiski, Judith 2009: Institutionelle Diskriminierung in der internationalen Jugendarbeit. Hausarbeit zur Erlangung des Grades einer Magistra Artium, Philosophische Fakultät, Westfälische Wilhelms-Universität Münster.

Bemerkung Befragte Träger waren: eine Jugendkunstschule, zwei Kinderzirkusvereine, zwei Landesverbände für Amateurtheater, eine Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendsozialarbeit, drei Bildungsstätten. Da nur wenige Angebote dieser Organisationen in den Bereich des Jugendreisens fallen sind hierfür auch kaum Aussagen aus der Studie möglich. Das entwickelte und getestete Instrument könnte jedoch für das Thema „Institutionelle Diskriminierung“ für Untersuchungen im Kinder- und Jugendreisebereich verwendet und weiterentwickelt werden.

Judith Dubiski hat im November für ihre Magisterarbeit den „Joseph Schmitt-Preis“ des Internationalen Bauorden (IBO) erhalten (http://www.joseph-schmitt-preis.de).

Analyse zur Ermittlung von Markt- und Wettbewerbsstrukturen im Markt für Kinder- und Jugendreisen

Organisation: RUF Jugendreisen Trend Touristik GmbH, Dr. Schirrmann Marketingberatung, Bielefeld
Ansprechperson: Dirk Föste
Zeitraum: 14.04.2009 – 22.04.2009
Zielgruppe:
Jugendliche / junge Erwachsene (14 – 21 Jahre), Eltern von Kindern (8 – 13 Jahre)

Methode: Fragebogenerhebung, Rücklauf: 1287 Jugendliche, 720 Kinder

Inhalt: Untersucht wurden u.a. folgende Inhalte: Urlaubslänge, Urlaubskosten, Urlaubsart (Präferenz), Marktpotential der Zielgruppen, Informationsquelle Reisen, Bekanntheit RUF.

Publikation: Lentz, Patrick; Schirrmann, Eric; Schulte, Vera 2009: Analyse zur Ermittlung von Markt- und Wettbewerbsstrukturen im Markt für Kinderund Jugendreisen. Bielefeld: Dr. Schirrmann Marketingberatung.

Bemerkung Der Bericht wird ausschließlich betriebsintern verwendet.

Evaluationsbericht zum Beitrag der Gesundheitsförderung durch Jugendreisen der Sportjugend Berlin im Landessportbund Berlin e.V. im Rahmen des GUT DRAUF - Projekts der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Ziele, Maßnahmen, Ergebnisse und Konsequenzen.

Organisation
Ansprechperson:
Sascha Weimershaus
Zeitraum: Reisesaison 2008
Zielgruppe: Befragt wurden 458 Teilenehmende von 13 Sportjugendreisen.

Methode: Quantitative Teilnehmer/innenbefragung (Fragebogen)

Inhalt: Die Evaluationsstudie analysiert auf welche Resonanz das GUT DRAUF-Projekt bei Teilnehmenden, von Reisen der Sportjugend Berlin, stößt. Eine Frage, die im Mittelpunkt der Studie steht ist „Liefert das GUT DRAUF-Projekt bei den Teilnehmenden die erwünschte gesundheitsfördernde Wirkung?“. Die Ergebnisse der Evaluation zeigen, dass durch die GUT DRAUF-Jugendreisen ein effektiver Beitrag zur Gesundheitsförderung geleistet wird.

Publikation: Weimershaus, Sascha 2009: Evaluationsbericht zum Beitrag der Gesundheitsförderung durch Jugendreisen der Sportjugend Berlin im Landessportbund Berlin e.V. im Rahmen des GUT DRAUF - Projekts der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Ziele, Maßnahmen, Ergebnisse und Konsequenzen. Bachelor-Thesis, Universität Bielfeld, Fakultät für Soziologie.

Tragfähigkeit der Themen- und Markenreisen im Kinderreisemarkt

Organisation
Ansprechperson:
Kathrin Haastert
Zeitraum: 21.06.2008 – 28.06.2008
Zielgruppe:
Hauptuntersuchungsgegenstand waren die Mitarbeiter, die Destination und das Programm des Camps. Die teilnehmenden Kinder der Reisen waren zwischen 6 und 13 Jahre.

Methode: Teilnehmende Beobachtung

Inhalt:

  1. Einleitung mit Problemstellung, Zielsetzung und Gang der Arbeit.

  2. Kinder als Zielgruppe und der Kinderreisemarkt: mit Definition von Kindern, den verschiedenen Altersteilgruppen und Entwicklungsstufen von Kindern, Potenzial der Zielgruppe und grundlegendem zum Kinderreisemarkt.

  3. Marken bei Kindern, in dem die Bedeutung von Marken bei Kindern untersucht wurde.

  4. Grundlagen zum Cross Marketing, durch die Marken- und Themenreisen entwickelt werden sowie die Motive der Kooperationspartner.

  5. Das Markenreisenkonzept, Entwicklung, Marketing und Vertrieb.

  6. Untersuchung des Camps, mit Handlungsempfehlungen und Fazit, anhand des dienstleistungsorientierten Marketingmodells im Tourismus von Freyer. Dieses gliedert sich in drei Phasen. Anhand dieser Phasen wurde eine Themenreise untersucht.

 

  1. Potentialphase = Leistungen der Reisevorbereitung: Durchführung eines Interviews mit dem zuständigen Produktmanager. Inhalte waren z.B. Kundenberatung (Eltern), Ausbildung der Reiseleiter, Produktkonzept.

  2. Prozessphase = Leistungen, die mit der Reisedurchführung zusammenhängen: Durchführung einer teilnehmenden Beobachtung. Grundlage der teilnehmenden Beobachtung waren die Eckpunkte des Produktkonzeptes. Wurden diese erreicht. Wenn ja wie? Wenn nicht, warum? Beobachtungsinteresse war insbesondere ob die Reise und das Thema vom Unternehmen so durchgeführt wurden, dass es die Zielgruppe anspricht. Aus den Ergebnissen wurden anschließend Handlungsempfehlungen abgeleitet. Die Anzahl der beobachteten Kinder war dabei nicht ausschlaggebend.

  3. Ergebnisphase = Ergebnisse bzw. Wirkung einer Reise, sowie Nachbetreuung der Kunden: Durchführung eines Interviews mit dem zuständigen Produktmanager. Inhalte waren z.B. nutzt das Unternehmen Kundenbindungsinstrumente, wenn ja welche. mit Handlungsempfehlungen

Fazit: Durch die Ergebnisse der theoretischen Teile 2 und 3 kann festgelegt werden, dass Marken eine enorme Bedeutung für Kinder haben. Durch die Untersuchung des Camps in Form einer teilnehmenden Beobachtung sowie die Durchführung von Interviews kann die Tragfähigkeit von Marken- und Themenreisen positiv bewertet werden.

Publikation Haastert, Kathrin 2008: Tragfähigkeit der Themen- und Markenreisen im Kinderreisemarkt. Diplomarbeit, Fachhochschule Gelsenkirchen, Fachbereich Wirtschaft, Schwerpunkt Tourismus.

Bemerkung Die Diplomarbeit ist theoretische Arbeit ergänzt durch eine teilnehmende Beobachtung vor Ort und Durchführung von Interviews zur Anwendung des „Dienstleistungsorientierten Marketingmodells im Tourismus“ von Walter Freyer.

Interkulturelle Kompetenz durch internationale Kinderbegegnung (Vorstudie)

Organisation Deutsches Jugendinstitut, München
Ansprechperson Barbara Rink
Zeitraum 1.09.2007 – 30.04.2008
Zielgruppe Kinder im Alter zwischen 8 und 12 Jahre

Methode Recherche von Erfahrungsberichten und Forschungsergebnissen Internationaler Kinderbegegnung. Bestandsaufnahme aller in Deutschland vorhandenen Projektträger, die internationale Kinderbegegnungen durchführen mit Hilfe einer Online-Befragung. Bei acht ausgewählten Projektträgern wurde eine Recherche des Stellenwerts der Vermittlung interkultureller Kompetenz in den Angeboten anhand der Analyse von Rahmenkonzepten, Programmen und Evaluationsberichten durchgeführt. Ergänzt wurde die Analyse durch Experten- und Expertinneninterviews mit 19 Programmverantwortlichen und –durchführenden. In einem Fachkräfte-Workshop wurden die Ergebnisse den Projektträgern vorgestellt und diskutiert.

Inhalt Die Ergebnisse der Untersuchung bieten einen Überblick über bestehende Angebote, die spezifischen Ausrichtungen und Erkenntnisse über Faktoren und Einflüsse auf die Vermittlung von interkultureller Kompetenz.

Publikation Rink, Barbara; Altenähr, Adél 2008: Interkulturelle Kompetenz durch internationale Kinderbegegnung. Ergebnisbericht der Vorstudie. München: DJI. http://dji.de/bibs/Interkulturelle_Kompetenz_durch_internationale_Kinderbegegnung_Ergebnisbericht_Vorstudie.pdf

Bemerkung www.dji.de/internationale-kinderbegegnung

Zeit nutzen – innovative pädagogische Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche während der Ferienzeit

Organisation Stiftung Kinderland Baden-Württemberg, Landesstiftung Baden-Württemberg
Ansprechperson
Zeitraum
2006-2008
Zielgruppe
Kinder zwischen 5 und 18 Jahre, Mitarbeiter/innen der Projekte und Maßnahmen, Eltern

Methode Kombination aus Prozess- und Ergebnisevaluation sowie quantitative und qualitative Erhebungsmethoden.

1) Standardisierter Fragebogen zur Erfassung der Ausgangslage.
2) Analyse der Zwischenberichte zur Dokumentation des Projektverlaufs.
3) Analyse der Projekts-Abschlussberichts, leitfadengestützte Interviews mit Verantwortlichen ausgewählter Projekte, Abschlussfragebogen für Teilnehmer/innen und Kinder mit dem Ziel, mögliche Effekte zu erfassen.

Inhalt Evaluation des Programms „Zeit nutzen - innovative pädagogische Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche während der Ferienzeit. In den Jahren 2006 bis 2008 wurden von der Stiftung Kinderland 38 Ferienmaßnahmen gefördert. Ziel war es innovative pädagogisch betreute Ferienfreizeitangebote von Vereinen und Initiativen zu fördern. Im Mittelpunkt der Projekte standen Kinder und Jugendliche im Alter von 5-18 Jahren. Inhalte, die im Mittelpunkt der Evaluation standen sind die Frage nach den erreichten Zielgruppen; bedeutsame Elemente im Prozess der Umsetzung der Maßnahmen; Erreichung von Bildungszielen; Realisierung innovativer Zugangswege; Förderung der allgemeinen Persönlichkeitsentwicklung; Bewertung der Angebote durch die Kinder/Jugendlichen, den Eltern und weiteren relevanten Persönlichkeiten. In den Blick genommen wurden auch die projektübergreifenden Erkenntnisse und die Formulierung von Konsequenzen für zukünftige gelingende Ferien- bzw. Freizeitmaßnahmen.

Publikation Fröhlich-Gildhoff, Klaus 2008: Zeit nutzen – innovative pädagogische Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche während der Ferienzeit. Dokumentation des Förderprogramms der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg. Stuttgart: Stiftung Kinderland Baden Württemberg. Fröhlich-Gildhoff, Klaus; Glaubnitz, Daniela 2009: Innovative pädagogische Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche. In: deutsche jugend, 57, H. 10, S. 434-443.

Bemerkung Die Durchführung des Projektes wurde durch das Zentrum für Kinder und Jugendforschung der Evangelischen Hochschule Freiburg begleitet (Prof. Klaus Fröhlich-Gildhoff). Für den Bereich Kinder- und Jugendreisen müssten die Projekte gezielt betrachtet werden, die über mehrere Tage mit Übernachtungen stattgefunden haben.

Standardauswertung der Ferienbörse-Datenbank 2007

Organisation Völkerverständigung durch Begegnung e.V., Leipzig
Ansprechperson Ritva Gleu
Zeitraum Daten von 2007
Zielgruppe Anbieter von Kinder- und Jugendreisen im Alter von 6 bis 26 Jahren

Methode Quantitative Auswertung der Daten mit SPSS

Inhalt Analyse der in der Ferienbörse-Datenbank erfassten Reiseangebote für Kinder- und Jugendliche aus dem Jahr 2007 unter folgenden inhaltlichen Aspekten: Anbieter von Kinder- und Jugendreisen/Ferienfreizeiten, Programmarten, Angebote für verschiedene Altersstufen, Dauer der Angebote, Angebote in verschiedene Länder, Kosten der Angebote in verschiedene Zielländer, Transportmittel, Unterkunft.

Publikation Gleu, Ritva, 2008: Standardauswertung der FERIENBÖRSEDatenbank

2007. Analyse von Reiseangeboten für Kinder- und Jugendreisen In: http://www.jugendreisearchiv.net/auswertungen/2007/Standardauswertung_FERIENBOERSE_2007.pdf

Bemerkung www.ferienboerse.org

„Was bringt dir das denn?“ Ehrenamtliches Engagement und persönlicher Nutzen für die Freiwilligen selbst.

Organisation
Ansprechperson
Astrid Hübner
Zeitraum Sommer 2003
Zielgruppe Ehrenamtliche Freizeitleiter/innen

Methode Qualitative Interviews mit 41 ehrenamtlichen Freizeitleiter/innen

Inhalt Welchen persönlichen Nutzen haben Freizeitleiter/innen, die sich freiwillig in einer Stadtranderholungsmaßnahme engagieren? Diese Fragestellung steht im Mittelpunkt der Untersuchung vor dem Hintergrund der sich verändernden Motive, Formen und Inhalte des freiwilligen Engagements. Die Ergebnisse der Interviews beinhalten die vielfältigen positiven Nutzenaspekte, die die Befragten mit ihrem Engagement verbinden.

Publikation Hübner, Astrid 2009: „Was bringt dir das denn?“ Ehrenamtliches Engagement und persönlicher Nutzen für die Freiwilligen selbst. Eine qualitative Studie zu den Sichtweisen der freiwillig Engagierten in einer Stadtranderholungsmaßnahme. Dissertation. Universität Osnabrück, Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften.

Evaluabilität von Kinderfreizeiten

Organisation
Ansprechperson
Heike Peters
Zeitraum Erhebung: Sommerferien 2007
Zielgruppe Teilnehmer/innen zwischen 8 und 12 Jahren

Methode Fragebogenerhebung, Befragt wurden 721 Teilnehmer/innen von 32 Kinderfreizeiten

Inhalt Entwicklung, Anwendung und Auswertung eines Standard-Instruments, dass für die Evaluation von Kinderfreizeiten eingesetzt werden kann.

Publikation Peters, Heike 2008: Evaluabilität von Kinderfreizeiten. Analyse einer Vorstudie. Diplomarbeit. Universität Rostock, Diplomstudiengang Erziehungswissenschaft.

Bemerkung Eine Hauptstudie ist mit Begleitung des Bad Kreuznacher Beirats und Forscher-Praktiker-Dialogs geplant.

Erlebnispädagogik in der Jugendarbeit – Erlebnispädagogik als Konzept bei Jugendreisen

Organisation
Ansprechperson
Jens Callegari
Zeitraum 2007

Zielgruppe Anbieter von Jugendreisen (gemeinnützige und kommerzielle Anbieter)

Methode Auswertung von 17 Katalogen von Jugendreiseveranstaltern.

Inhalt Ausgangsüberlegung ist, dass das Reisen mit Gleichaltrigen ein besonderes Lernfeld für Jugendliche ist. Gemeint sind Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren, die in Begleitung von geschulten Betreuern verreisen. Die Erlebnispädagogik wurde als ein pädagogischer Ansatz ausgewählt, der einen Beitrag zur positiven Persönlichkeitsprägung und zur Förderung von sozialen Kompetenzen bei Jugendlichen im Rahmen von Reisen leisten kann. Callegari fordert, dass sich die Jugendreiseveranstalter ihrem pädagogischen Auftrag z. B. mit Hilf von erlebnispädagogischen Konzepten stellen sollen. Die Auswertung der Kataloge zeigt das Potential an erlebnispädagogischen Angeboten bei Jugendreisen auf.

Publikation Callegari, Jens 2008: Erlebnispädagogik in der Jugendarbeit – Erlebnispädagogik als Konzept bei Jugendreisen. Diplomarbeit, Fachhochschule Frankfurt a. M., Studiengang Sozialarbeit.

Bemerkung Schwerpunkt der Diplomarbeit ist die theoretische Auseinandersetzung mit den Themen Jugendreisen und Erlebnispädagogik. Der empirische Teil beschränkt sich auf die Katalogauswertung.

Evaluation und Wirkungsforschung zur Jugendfreizeitmaßnahme „Konfetzival“

Organisation Universität Augsburg
Ansprechperson Oliver Dimbath
Zeitraum 01.07.2006 – 31.03.2007
Zielgruppe Teilnehmer/innen von Jugendfreizeiten, Organisatoren

Methode Foto-Interviews der Jugendlichen, Expertenbefragung der Organisatoren, Kurzfragebogen

Inhalt Konfetzival ist die Abkürzung der Veranstaltung KONfirmation, FETZig; FestIVAL. Forschungsinteresse ist es die Teilnehmer/innenperspektiven der Jugendfreizeitmaßnahme Konfetzival nachzuzeichnen und daraus Hinweise für die Weiterentwicklung der Praxis zu gewinnen.

Publikation Dimbath, Oliver; Holzinger, Eva 2007: Praxisnetwicklung am Beispiel der Jugendfreizeitmaßnahmen Konfetzival. Zwischenbericht: Ergebnisse aus dem teilstandardisierten Fragebogen, unveröff. Manuskript Augsburg: Universität Augsburg, Philosophische-Sozialwissenschaftliche Fakultät. Dimbath, Oliver; Ernst, Michael; Holzinger, Eva; Wankerl, Carola 2007: Das Konfetzival im Objektiv. Abschlussbericht zur Praxisentwicklung, unveröff. Manuskript. Augsburg: Universität Augsburg, Philosophische-Sozialwissenschaftliche Fakultät.

Bemerkung Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt der Evangelischen Jugend im Dekanat Bad Tölz als Veranstalter des Konfetzivals, dem Studienzentrum für evangelische Jugendarbeit Josefstal und der Universität Augsburg.

Evaluation Internationaler Jugendbegegnungen

Organisation Deutsch-französisches Jugendwerk, Deutsch-Polnisches Jugendwerk, Bundesvereinigung Kultureller Jugendbildung
Ansprechperson Wolfgang Ilg
Zeitraum
2004 – 2008
11/2004 – 04/2007 Projektzeitraum
06/2005 – 12/2005 Pilotphase
04/2007 – 08/2008 Publikation

Zielgruppe Mitarbeitende und Teilnehmende von Maßnahmen internationaler Jugendbegegnung.

Methode Fragebogen zu den Zielen der Mitarbeitenden Fragebogen zu Aussagen der Teilnehmenden Fragebogen zu den Rahmenbedingungen der Begegnung

Inhalt Entwicklung eines Verfahrens zur Qualitätssicherung und –entwicklung für deutsch-französische, deutsch-polnische und deutschfranzösisch-polnische Jugendbegegnungen und pädagogische Ausund Fortbildungsseminare. Teilnehmende, Mitarbeitende, Träger und Förderinstitutionen liefern auf der Grundlage der zielgruppenbezogenen Fragebögen Daten über Ziele, Inhalte und Wirkungen der Programme. Die Ergebnisse dienen der Reflexion der Angebote und der Identifikation möglicher Probleme. Das entwickelte Evaluationsinstrument umfasst Fragebögen in den jeweiligen Sprachen der Begegnungsteilnehmer und ein Statistikprogramm (GrafStat), mit dem die Träger die Daten selbst auswerten können.

Publikation Dubiski, Judith; Ilg, Wolfgang (Hrsg.) 2008: Evaluation Internationaler Jugendbegegnung. Ein Verfahren zur Auswertung von Begegnungen. Berlin, Deutsch-Französisches Jugendwerk; Potsdam, Deutsch-Polnisches Jugendwerk. Das Buch ist 2009 in polnischer Sprache erschienen und wird 2010 auch auf französisch erscheinen. Bezug über www.jugendbegenungen-evaluation.net.

Bemerkung Grundlage des Evaluationsverfahrens ist die von Wolfgang Ilg 2001 entwickelte Methode der Freizeitenevaluation (Ilg, 2002, 2005). Daraus entwickelt hat sich ein bundesweites Evaluationsprojekt. Verbandsvertreter/innen, Praktiker/innen und Wissenschaftler/innen haben sich 2005 zum „Kreuznacher Beirat“ zusammengeschlossen. (www.freizeitenevaluation.de) Ziel war es, ein Evaluationssystem für Freizeiten und Jugendreisen zu entwickeln und anzubieten (Ilg 2008). Parallel dazu wurde das Verfahren auch für internationale Jugendbegegnungen entwickelt. Alle Materialien liegen auf deutsch, polnisch, französisch und englisch vor. Ergebnis der Projekte sind standardisierte Fragebögen für die Selbstevaluation sowie die Herausgabe einer CD-ROM „Jugend und Europa“, die das Auswertungsprogramm GrafStat und die Evaluationsmaterialien enthält.

5 Ausblick

Die gesammelten Studien und Dokumente werden dem Facharchiv Kinder- und Jugendreisen zur Verfügung gestellt und sind dort für alle Interessierte zugänglich. Auf der Grundlage der dargestellten Studien und Untersuchungen zeigt sich, dass Kinder- und Jugendreiseforschung an Hochschulen aktuell nicht stattfindet. Institute, die ein gezieltes Forschungsinteresse mit einer thematischen Ausrichtung im Zusammenhang mit Kinder- und Jugendreisen haben sind das Deutsche Jugendinstitut und das IJAB. Organisationen, die quantitative Daten trägerübergreifend und ausschließlich im Themenfeld Kinder- und Jugendreisen sammeln sind die Ferienbörse und das BundesForum Kinder- und Jugendreisen. Die Kinder- und Jugendhilfestatistik, die Reiseanalyse und die Tourismusanalyse dokumentieren den Stand des Kinder- und Jugendreisens auf der Grundlage quantitativer Angaben, die im Rahmen von weiteren Untersuchungsinhalten abgefragt werden, die sich nicht auf das Kinder- und Jugendreisen beziehen. Qualitative Aspekte des Kinder- und Jugendreisens sind Themen von Abschlussarbeiten, Dissertationen und Projekten des Bad Kreuznacher Beirats und des Forscher-Praktiker-Dialogs.

Mögliche Folge- bzw. Aufbauprojekte

Ein mögliches Folgeprojekt ist die Organisation eines Expert/innentreffens zum Thema „Chancen und Entwicklungstendenzen des Kinder- und Jugendreisens“. Eingeladen werden eine Auswahl der im Forscherinnen- und Forscher-Pool aufgenommenen Personen, um sich über die aktuellen unterschiedlichen inhaltlichen und methodischen Zugänge zum Feld Kinder- und Jugendreisen auszutauschen. Aufbauend darauf können die Ergebnisse des Expert/innentreffens die Grundlage für die Planung einer „Kinder- und Jugendreisestudie“ sein, über deren inhaltliche Ausrichtung sich mit interessierten Forscherinnen und Forschern sowie Vertreter/innen aus der Praxis mit Unterstützung des Forscher-Praktiker-Dialogs und des AK „Neue Pädagogik des Kinder- und Jugendreisens“ ausgetauscht werden kann. Ein weiteres Ergebnis des Expert/innentreffens kann die „Grundsteinlegung“ für das geplante „Wissenschaftliche Referenzsystem Kinder- und Jugendreisen“ sein, um zukünftig einen koordinierten Austausch über neue wissenschaftliche Ergebnisse im Bereich Kinder- und Jugendreisen zu gewährleisten.

Im Hinblick auf die „Kinder- und Jugendreisestudie“, spielt besonders die inhaltliche Ausrichtung auf eine „Neue Kinder- und Jugendreisepädagogik“ eine Rolle. Dies bedeutet, dass die Auseinandersetzung mit aktuellen Themen des Kinder- und Jugendreisens im Zusammenhang mit noch festzulegenden pädagogischen Aspekten über eine quantitative Erhebung hinausgeht. Das aktuelle Projekt des BundesForum Kinder- und Jugendreisen „Deutsche Kinder- und Jugendreisen 2008 – Aktuelle Daten zu Struktur und Volumen“ könnte hier die quantitative Datengrundlage liefern. Ziel des BundesForums ist, aus der aktuellen Untersuchung eine auf Dauer angelegte Datenerhebung und - sammlung zu etablieren.

6 Literaturverzeichnis

Die mit * gekennzeichneten Veröffentlichungen werden in Kapitel vier ausführlich vorgestellt. Aufgeführt werden ebenfalls weitere Publikationen, auf die von den Forscher/innen hingewiesen wurde, bzw. die im Rahmen der Internetrecherche gefunden wurden. Buschmann, Mirja 2009: Das Wissen zur Kinder- und Jugendarbeit. Die empirische Forschung 1998-2008. Ein kommentierter Überblich für die Praxis. Neuss, Arbeitskreis G5 c/o Landesjugendring NRW.

Bedke, Anja 2006: Verbandliche Jugendarbeit fördern. Eine Untersuchung zur Bedeutung von Freizeiten des Evangelischen Jugendwerks. Unveröffentlichte Diplomarbeit der Berufsakademie Stuttgart, Abteilung Sozialwesen.

Braun, Ottmar; Porwol, Bernhard 2009: Die Messung der Kundenzufriedenheit bei Jugendreisen. In: Braun, Ottmar; Müssigmann, Michael (Hrsg.): Kundenbefragungen. Eine Sammlung von Fallstudien. Lengerich: Pabst. S. 23-42.

*Callegari, Jens 2008: Erlebnispädagogik in der Jugendarbeit – Erlebnispädagogik als Konzept bei Jugendreisen. Diplomarbeit, Fachhochschule Frankfurt a. M., Studiengang Sozialarbeit.

Dimbath, Oliver 2006: Jugendfreizeiten im Spannungsfeld zwischen Konsumindividualismus und Gemeinschaftserlebnis. Qualitative Aspekte von Angebot und Nachfrage, in: deutsche jugend. Zeitschrift für die Jugendarbeit. Jg. 54, Heft 9, S. 390-395.

Dimbath, Oliver; Ernst, Michael; Holzinger, Eva; Wankerl, Carola 2007: Interpretative Freizeitenevaluation. Praxisentwicklung mit Hilfe von Zustimmungsbekundungen auf dem Papier und im Interview, in: das baugerüst. Zeitschrift für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der evangelischen Jugendarbeit und außerschulischen Bildung. Jg. 59, Heft 1, S.90-95.

Dimbath, Oliver; Ernst, Michael; Holzinger, Eva; Wankerl, Carola 2008: Elemente einer Soziologie der Jugendfreizeit. Überlegungen zu einer empirisch begründeten Rekonstruktion von Teilnehmererfahrungen auf Jugendfreizeiten. In: deutsche jugend. Zeitschrift für die Jugendarbeit. Jg. 56, Heft 3, S. 118-127.

*Dimbath, Oliver; Holzinger, Eva 2007: Praxisnetwicklung am Beispiel der Jugendfreizeitmaßnahmen Konfetzival. Zwischenbericht: Ergebnisse aus dem teilstandardisierten Fragebogen, unveröff. Manuskript Augsburg: Universität Augsburg, Philosophische-Sozialwissenschaftliche Fakultät.

*Dimbath, Oliver; Ernst, Michael; Holzinger, Eva; Wankerl, Carola 2007: Das Konfetzival im Objektiv. Abschlussbericht zur Praxisentwicklung, unveröff. Manuskript. Augsburg: Universität Augsburg, Philosophische-Sozialwissenschaftliche Fakultät.

Dimbath, Oliver 2008: Novizen und Virtuosinnen. Unterschiedliche Situationsdefinition von Teilnehmenden bei Jugendfreizeiten, in: das baugerüst. Zeitschrift für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der evangelischen Jugendarbeit und außerschulischen Bildung. Jg. 60, Heft 2, S. 96-101.

*Dubiski, Judith; Ilg, Wolfgang (Hrsg.) 2008: Evaluation Internationaler Jugendbegegnung. Ein Verfahren zur Auswertung von Begegnungen. Berlin, Deutsch-Französisches Jugendwerk; Potsdam, Deutsch-Polnisches Jugendwerk.

*Dubiski, Judith 2009: Institutionelle Diskriminierung in der internationalen Jugendarbeit. Hausarbeit zur Erlangung des Grades einer Magistra Artium, Philosophische Fakultät, Westfälische Wilhelms-Universität Münster.

*Fröhlich-Gildhoff, Klaus 2008: Zeit nutzen – innovative pädagogische Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche während der Ferienzeit. Dokumentation des Förderprogramms der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg. Stuttgart: Stiftung Kinderland Baden-Württemberg.

*Fröhlich-Gildhoff, Klaus; Glaubnitz, Daniela 2009: Innovative pädagogische Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche. In: deutsche jugend, 57, H. 10, S. 434-443.

*Gleu, Ritva, 2008: Standardauswertung der FERIENBÖRSE-Datenbank 2007. Analyse von Reiseangeboten für Kinder.

*Haastert, Kathrin 2008: Tragfähigkeit der Themen- und Markenreisen im Kinderreisemarkt. Diplomarbeit, Fachhochschule Gelsenkirchen, Fachbereich Wirtschaft, Schwerpunkt Tourismus.

*Hübner, Astrid 2009: „Was bringt dir das denn?“ Ehrenamtliches Engagement und persönlicher Nutzen für die Freiwilligen selbst. Eine qualitative Studie zu den Sichtweisen der freiwillig Engagierten in einer Stadtranderholungsmaßnahme. Dissertation. Universität Osnabrück, Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften.

Ilg, Wolfgang 2005: Freizeiten auswerten – Perspektiven gewinnen. Grundlagen, Ergebnisse und Anleitung zur Evaluation von Jugendreisen im Evangelischen Jugendwerk in Württemberg. Bielefelder Jugendreiseschriften Band 7. 2. Auflage, Bremen: IFKA.

*Ilg, Wolfgang 2008: Evaluation von Freizeiten und Jugendreisen. Hannover: aej.

*Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa GmbH 2009: Urlaubsreisen junger Menschen. Erste Ergebnisse auf der Basis der Reiseanalyse 2009. Kiel: N.I.T. (unveröffentlichte Auswertung)

*Lentz, Patrick; Schirrmann, Eric; Schulte, Vera 2009: Analyse zur Ermittlung von Markt- und Wettbewerbsstrukturen im Markt für Kinder- und Jugendreisen. Bielefeld: Dr. Schirrmann Marketingberatung.

*Opaschowski, Horst W. 2009: Tourismusanalyse 2009. Stiftung für Zukunftsfragen (Hrsg.): Hamburg.

*Peters, Heike 2008: Evaluabilität von Kinderfreizeiten. Analyse einer Vorstudie. Diplomarbeit. Universität Rostock, Diplomstudiengang Erziehungswissenschaft.

*Pothmann, Jens 2009*: Erkenntnisse aus der Kinder- und Jugendhilfestatistik zum öffentlich

geförderten Kinder- und Jugendreisen. Input für die 2. ExpertInnentagung. Datenlage zum Kinder- und Jugendreisen. Dortmund: akj-Arbeitsstelle.

*Rink, Barbara; Altenähr, Adél 2008: Interkulturelle Kompetenz durch internationale Kinderbegegnung. Ergebnisbericht der Vorstudie. München: DJI.

Scheithauer, Lydia 2009: AkteurInnenperspektiven – Empirische Betrachtung einer Kinderferienfreizeit am Beispiel einer Projektkooperation. Köln: FH, Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften, unveröffentl. Master-Thesis.

Thimmel, Andreas; Ilg, Wolfgang 2008: Was leisten internationale Jugendbegegnungen. Empirische Ergebnisse einer deutsch-französischen-polnischen Studie. In: deutsche jugend. Zeitschrift für die Jugendarbeit. Heft 3, Jg. S. 107-117.

Thomas, Alexander; Abt, Heike; Chang, Celine 2007: Erlebnisse, die verändern. Langzeitwirkungen der Teilnahme an internationalen Jugendbegegnungen. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

*Weimershaus, Sascha 2009: Evaluationsbericht zum Beitrag der Gesundheitsförderung durch Jugendreisen der Sportjugend Berlin im Landessportbund Berlin e.V. im Rahmen des GUT DRAUF - Projekts der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Ziele, Maßnahmen, Ergebnisse und Konsequenzen. Bachelor-Thesis, Universität Bielfeld, Fakultät für Soziologie.

  webmaster@jugendreisearchiv.org; zuletzt aktualisiert im Okt 11; Besucher: